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Herzlich willkommen beim Sportverein Horrheim!

SVH NEWS

Der SVH besucht den VfB Stuttgart

Einen ereignisreichen Tag haben die B-Juniorinnen des SV Horrheim beim VfB Stuttgart erlebt. Foto: privat

26. März 2026
Die B-Juniorinnen des SV Horrheim haben der Landeshauptstadt einen Besuch der besonderen Art abgestattet. Im Vorfeld des Frauenfußballspiels zwischen dem VfB und dem 1. FSV Mainz 05 durfte unter anderem das Stadion besichtigt werden. Einen Mannschaftsausflug der besonderen Art haben die Nachwuchsfußballerinnen des SV Horrheim am vergangenen Wochenende unternommen. Die B-Juniorinnen besuchten nämlich das Heimspiel der Frauenmannschaft des VfB Stuttgart gegen den 1. FSV Mainz 05 vor einer Rekordkulisse von 31 736 Zuschauern in der MHP-Arena. Begleitet wurden die Nachwuchsspielerinnen von ihrer Trainerin Sabrina Freier sowie von Ailsa Rumbolz, einer Spielerin der aktiven Frauenmannschaft, die derzeit eigentlich in Schottland Fußball spielt, aber den Heimatausflug für dieses Event nutzte. Der Tag begann exklusiv: Die Gruppe war in das Mercedes-Benz Business Center eingeladen. Wo sonst Sponsoren und Ehrengäste Platz nehmen, tauchten die Juniorinnen im Rahmen einer Initiative von Schwarz Digits in das Training „Kopf an!?“ ein. In diesem Workshop lernten die Mädchen alles über den verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien. Es wurde aufgezeigt, welche Chancen die vernetzte Welt bietet, aber auch, welche Gefahren lauern und wie man sich sicher im Netz bewegt – ein Thema, das gerade für junge Sportlerinnen immer wichtiger wird. Während sich die B-Juniorinnen nach dem Vortrag auf eine spannende Stadiontour begaben, wartete auf die Trainerin und ihre Begleiterin ein fachlicher Austausch. Sie besuchten einen Vortrag zur Initiative „Next Gen Women“ des VfB Stuttgart. Dieses Programm fördert ambitionierte Frauen mit gezielten Methoden und Werkzeugen, um sowohl persönlich als auch beruflich Verantwortung zu übernehmen. Unterdessen führte die Stadiontour die SVH-Talente durch die Spielerkabinen, den Presseraum und den Spielertunnel. Nach so viel Input ging es auf die Mercedesstraße, wo zahlreiche Mitmach-Aktionen wie Torwandschießen für beste Unterhaltung sorgten. Doch der eigentliche Höhepunkt stand noch bevor: Das Spiel der VfB-Frauen gegen den 1. FSV Mainz 05. Zum ersten Mal durften die Frauen des VfB in der großen MHP Arena auflaufen– und das vor der beeindruckenden Kulisse von 31 736 Zuschauern. Auch der SV Horrheim war zahlreiche vertreten, Spielerinnen der aktiven Frauenmannschaft stießen noch hinzu sowie weitere Spielerinnen der Jugend-Mannschaften und deren Eltern. Der Einlauf der Mannschaften war spektakulär: Mit Nebelmaschinen und Feuerwerk wurden die Spielerinnen empfangen, was bei den Horrheimerinnen für ordentlich Gänsehaut sorgte. Das Spiel selbst hielt, was die Kulisse versprach. Es war ein echtes Spektakel auf dem Rasen. Auch wenn sich der VfB Stuttgart am Ende mit 2:4 geschlagen geben musste, tat dies der Stimmung keinen Abbruch.

Markus Messirek als Vorsitzender wiedergewählt

Ehrungen durch den Vorstand (von links): Sportvorstand Sabrina Freier, Uwe Klein, Udo Tessari, Nicole Krieger, SVH-Vorsitzender Markus Messirek, Martin Kohler, Steffen Helmsdorf und Vorstand Finanzen Marion Beck. Foto: p

26. März 2026
Ein Rückblick auf das Jahr 2025, Ehrungen und Wahlen haben bei der Hauptversammlung des Horrheimer Sportvereins auf der Tagesordnung gestanden. Unter anderem wurde die Gründung einer neuen Unterabteilung für Dart beschlossen. Der Vorsitzende des Sportvereins Horrheim (SVH), Markus Messirek, hat vor Kurzem 70 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßt. Gleich zu Beginn gab es positive Nachrichten von Schatzmeisterin Marion Beck. Anhand einer detaillierten Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben kam sie zu dem Ergebnis, dass der Verein zufrieden sein könne. Trotzdem müsse gespart werden. Um weiterhin die Kasse zu füllen, müssten bei den Sportveranstaltungen und diversen Festen genügend Helferinnen und Helfer zur Verfügung stehen.

Helferinnen und Helfer werden benötigt

Reiner Bischoff, im Vorstand zuständig für Infrastruktur und Wirtschaft, sagte, bei den sportlichen Veranstaltungen wie den Heimspielen der gesamten Fußballabteilungen funktioniere die Bewirtung in den Hütten sehr gut, da alle SVH-Abteilungen involviert seien. Ab Januar 2025 wurden die Duschen in den beiden Umkleidekabinen renoviert und eine Lüftung zum Dunstabzug installiert. Auch beim Sportplatzareal mit den zwei Rasenplätzen sei eine umfangreiche Betreuung und Pflege nötig, heißt es in der Mitteilung des Vereins. Hierbei wünsche man sich noch mehr Hilfsbereitschaft innerhalb des Vereins. Sabrina Freier, Vorstand Sport, blickte auf ein turbulentes Jahr zurück. Ein Höhepunkt der Saison sei der Einzug im AZ-Bezirkspokal gewesen. Die zweite Mannschaft sei aber in der Qualifikationsrunde aus dem Pokal ausgeschieden. Kassenprüfer Ralf Mrowetz stellte in Zusammenarbeit mit Saskia Bubser keine Beanstandungen fest.

Mitgliederzahl nahezu stabil

Schriftführerin Dorrit Müller teilte der Versammlung den aktuellen Mitgliederstand mit. Im Geschäftsjahr 2025 gab es im gesamten Sportbereich 108 Neuzugänge und 111 Austritte. Zum Jahresende 2025 waren 943 Mitglieder eingetragen, davon 694 aktiv und 249 passiv.

Jugendtrainer werden gesucht

Dennis Krieger, Jugendleiter Fußball, berichtete von steigenden Mitgliederzahlen bei den Fußballkindern: Inzwischen spielen 169 aktive Fußballkinder im Verein. Stolz sei man auf 25 eigene Jugendtrainerinnen und -trainer. Der Aera-Cup, das Jugendturnier im Juli, sei mit 90 Mannschaften ein gelungenes Turnier gewesen. Für die neue Saison würden dringend Jugendtrainer gesucht. Auch Volker Gänzle, Abteilungsleiter der Alten Herren, berichtete von gut besuchten Trainings.

Vorstandswahlen und Ehrungen

Bei den Vorstandswahlen wurde Markus Messirek einstimmig für zwei Jahre wiedergewählt – ebenso der Vorstand Infrastruktur und Wirtschaft, Reiner Bischoff. Zudem standen einige Ehrungen auf dem Programm: Auszeichnungen für 15 Jahre Mitgliedschaft erhielten Nicole Ackermann, Ralf Ackermann, Nikolas Grün, Bernd Herrmann, Uwe Klein, Nicole Krieger, Afrim Leci, Daniela Mandel, Sascha Mandel, Bert Sautter, Udo Tessari. Seit 25 Jahren gehören Steffen Helmsdorf und Heiderose Maier dem SVH an. Für 40 Jahre wurden Martin Kohler und Heinz Wasserbäch geehrt.

Neue Unterabteilung für Dart

In einem Antrag an den Vorstand wurde die Gründung einer Unterabteilung „SVH-Dart“ angeregt. Dart erfreue sich seit Jahren einer wachsenden Beliebtheit und sei mittlerweile eine anerkannte Sportart in den Vereinen. Die anwesenden Mitglieder stimmten mehrheitlich zu. Das neue Angebot soll im September starten. Zu einem weiteren Antrag, das Budget der Jugendfußballabteilung betreffend, habe bei der Mitgliederversammlung keine Übereinstimmung erzielt werden können. Die Mitglieder stimmten dem Vorschlag zu, eine außerordentliche Generalversammlung zur Klärung des Antrages anzusetzen und diese zeitnah durchzuführen.

Fussball Berichte

Der SV Horrheim überrascht den Tabellenzweiten

26. März 2026
SV Horrheim – SGM Nussdorf/Roßwag 2:1 (1:1)
Nikola Ristomanov war nach dem Abpfiff bedient. „Das war von Minute eins bis zum Ende ein brutal schlechtes Spiel von uns“, ärgert sich der SGM-Coach. Schon nach zwei Minuten gerieten die Gäste in Rückstand, weil ein abgefälschter Schuss von Joshua Krone zur Horrheimer Führung einschlug. Leonard Pfisterer konnte kurz darauf nach einem schönen Spielzug ausgleichen (15.). „Ich finde wir haben verdient gewonnen. Wir hatten sogar eine schlechte Chancenverwertung und hätten das eine oder andere Tor mehr schießen können“, stellt Sergej Hilgenberg fest. Die Mannschaft des Horrheimer Trainers hatte bis zur Pause mehr vom Spiel. Einen Distanzschuss von Krone konnte SGM-Keeper Sebastian Prietz-Müller gerade noch parieren. Auch bei einem Abschluss von Hannes Widmann aus kurzer Distanz war der Torhüter zur Stelle. Seine Vorderleute taten derweil wenig fürs Spiel. „Das war heute Einstellungssache, aber wir haben es nicht angenommen“, stellt Ristomanov fest. Nach dem Seitenwechsel sorgte Jonas Brosi für die Entscheidung (53.). Der Horrheimer traf nach einer Freistoßflanke aus dem Getümmel heraus. „Danach haben wir mit Mann und Maus verteidigt. Von Nussdorf kamen nur noch lange Bälle“, berichtet Hilgenberg.

Spielabbruch nach Kopfverletzung in Horrheim

Die Horrheimerin Marie Pfaffeneder (links) scheitert an der starken FSV-Torfrau Paula Jordan. Foto: Dittrich

24. März 2026
SV Horrheim – FSV Waldebene Stuttgart Ost (Abbruch)
Die Fußballerinnen des SV Horrheim führen in der Regionenliga 2 gegen den FSV Waldebene Stuttgart Ost II deutlich mit 3:0, als sich kurz vor der Pause ein folgenschwerer Unfall ereignet. In der Fußball-Regionenliga 2 der Frauen ist das Match zwischen dem SV Horrheim und dem FSV Waldebene Stuttgart Ost II kurz vor der Halbzeit abgebrochen worden. Grund dafür war eine Kopfverletzung bei einer Gästespielerin. "In der Anfangsphase lässt der SVH zahlreiche Chancen ungenutzt". Horrheim hatte sich, trotz des Pokalauftritts unter der Woche, zunächst überhaupt nicht müde gezeigt. Bereits nach zehn Sekunden hatten die Gastgeberinnen die erste Chance. Eine Balleroberung führte zu einem Eckball. Der Kopfball von Marina Köhler strich nur Zentimeter über die Latte (1. Minute). Die folgenden Minuten gestalteten sich recht zerfahren. Beide Mannschaften hatten Probleme im Aufbauspiel, doch der SVH war dennoch das wesentlich gefährlichere Team und steigerte sich mit zunehmender Spieldauer. Nach elf Minuten stürmte Marie Pfaffeneder alleine auf den FSV-Kasten zu, scheiterte aber an der glänzend reagierenden Torfrau Paula Jordan. Wenig später hatten auch die Gäste aus Stuttgart ihre erste Chance, doch ein Distanzschuss aus rund 25 Metern verfehlte sein Ziel deutlich. Dann war wieder Horrheim am Zug. Erneut wurde Pfaffeneder in die Schnittstelle geschickt, doch wieder war Jordan im Eins-gegen-Eins die Siegerin. Die Torfrau des FSV rückte nun immer mehr in den Mittelpunkt. Nur eine Minute später zog Lea Schmid aus acht Metern halblinker Position ab. Die Keeperin lenkte den Schuss noch gerade eben an den Pfosten (18.). "Nach dem ersten Tor treffen die Horrheimerinnen im Minutentakt". Nach einer knappen halben Stunde durfte Horrheim dann zum ersten Mal jubeln. Stuttgart konnte den Ball nicht endgültig klären, also fasste sich Köhler ein Herz und traf aus rund 17 Metern (26.). Nur drei Minuten später nutzte Pfaffeneder ihre dritte Chance zum 2:0 (29.). Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen. Kurz darauf traf eine FSV-Spielerin auch noch ins eigene Tor (33.). Kurz vor der Pause ereignete sich schließlich die Szene des Spiels. „Im Getümmel wurde eine Spielerin von der Waldebene wohl geschubst und ist mit dem Kopf dann gegen ein Knie und auf den Boden gefallen“, beschreibt Sabrina Freier den Vorgang. „Von uns war sofort ein Sanitäter da. Der Gegner wollte dann nicht mehr weiterspielen“, fügt die Horrheimerin hinzu. Mit einem Rettungswagen und einer Gehirnerschütterung wurde die Spielerin der Gäste im Anschluss ins Krankenhaus gebracht. Danach wurde die Begegnung nicht mehr angepfiffen.

Unentschieden wäre nicht verdient gewesen

23. März 2026
SV Horrheim – TSV Ensingen 1:3 (1:2)
In einem intensiven Derby legten beide Teams kämpferische Qualitäten an den Tag. „Wir sind schnell in Rückstand geraten, weil wir einen Fehler gemacht haben“, ärgert sich Sergej Hilgenberg, der SVH-Trainer. Nicholas Coledan wusste das zu nutzen und traf nach einem langen Ball ins Schwarze (14.). Nach einem Pressschlag war Coledan erneut zur Stelle und markierte das 2:0 (31.). Dann geriet Ensingen durch eine Ampelkarte nach wiederholtem Foulspiel in Unterzahl. „Der Platzverweis hat weh getan, aber ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Sie hat danach mit Mann und Maus verteidigt“, lobt Alexander Stierl seine Spieler. Nur einmal bekam das Team des TSV-Trainers die Abwehr nicht dicht. Joshua Krone traf zum Anschluss (42.). Auch in der zweiten Halbzeit blieb es spannend. „Wir hatten einige Chancen. Ensingen hat mehrfach auf der Linie geklärt“, berichtet Hilgenberg. Kurz vor Schluss schlug wieder der Mann des Spiels zu. Coledan entschied mit seinem dritten Tor das Match (81.). „Die Chancen für ein Unentschieden waren da, verdient wäre es aber nicht gewesen“, analysiert Hilgenberg.

Pizzaparty nach klarem Halbfinalerfolg des SVH

Den Ball und den Finaleinzug fest im Blick hat in dieser Szene Romy Truckseß (rechts) vom SV Horrheim. Foto: Krause

21. März 2026
SV Horrheim – TV Aldingen 4:0 (2:0)
Die Fußballerinnen des SV Horrheim stehen im Endspiel des Bezirkspokals. Gegen den TV Aldingen tut sich das Team aus der Regionenliga 2 lange schwer, entscheidet das Match aber direkt nach der Pause. Als Schiedsrichter David Modro nach 90 Minuten seine Pfeife in den Mund nahm und abpfiff, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Bereits zum zweiten Mal in Folge haben sich die Fußballerinnen des SV Horrheim für das Finale im Bezirkspokal qualifiziert. Am Donnerstagabend bezwangen sie den TV Aldingen mit 4:0 (2:0). "Torfrau Diana Saric hält den SV Horrheim in der Anfangsphase im Spiel". „Es war eigentlich wie erwartet. Der Gegner hat es uns in den ersten 20 Minuten schwer gemacht“, berichtet Sabrina Freier, die für den SVH kurz vor Schluss eingewechselt worden war. In der Anfangsphase stand vor allem die Horrheimer Torfrau Diana Saric im Fokus, die mit zwei Glanzparaden einen frühen Rückstand verhinderte. „Wenn die reingehen, wäre das Spiel womöglich anders ausgegangen“, sagt Freier. In der Folgezeit kamen die Gäste aber von Minute zu Minute besser ins Spiel und wurden kurz darauf für ihr Engagement belohnt. Marina Köhler wurde mit einem präzisen Pass in die Schnittstelle bedient und blieb, alleine vor dem Aldinger Tor, cool (23. Minute). Nur neun Minuten später traf die Horrheimer Angreiferin erneut ins Schwarze. Diesmal war sie per Kopf zu Stelle (32.) und verdiente sich damit ein Sonderlob. „Marina hat einen Glanztag erwischt und ein sensationelles Spiel gemacht“, freut sich Freier und fügt hinzu: „Am Anfang war es kein Selbstläufer. Aldingen kann Fußball spielen, aber nach dem 2:0 hatten wir es gut im Griff.“ Ein schnelles Tor nach der Pause beruhigt die Nerven und entscheidet das Spiel". In der Pause hatte sich der SVH vorgenommen das Spiel schnell zu entscheiden und setzte diesen Plan sogleich in die Tat um. Vier Minuten waren gespielt, da setzte sich Marie Pfaffenender gegen mehrere Gegenspielerinnen durch und netzte zum 3:0 ein (49.). „Danach war die Luft ein wenig raus“, erklärt Freier. Horrheim hatte alles im Griff und kam durch Lea Schmid aus kurzer Distanz sogar noch zum 4:0 (80.). „Das 4:0 war recht verdient, weil wir hatten noch ein paar weitere Chancen, die wir aber versemmelt haben“, sagt Freier. Nach dem Schlusspfiff wurde dann ausgiebig gefeiert. „Das war ziemlich ausgelassen. Wir haben noch Pizza geholt und mit den Trikots unter der Dusche gefeiert. Die waren am Ende triefend nass“, berichtet die Mittelfeldspielerin. Wann der SVH schließlich die Heimreise angetreten hat, ist nicht überliefert. „Genau weiß ich das nicht mehr. Die Trainer waren auf jeden Fall schon ungeduldig“, verrät Freier. Damit steht der SV Horrheim im Finale des Bezirkspokals. Gegner ist der TSV Münchingen III, der einen deutlichen 13:1-Erfolg beim SV Leonberg/Eltingen gefeiert hat.

Horrheim hat das Endspiel im Visier

Wollen heute Abend den Einzug ins Finale perfekt machen: Die Fußballerinnen des SV Horrheim. Foto: Krause

19. März 2026
Die Fußballerinnen aus der Regionenliga 2 treffen am Donnerstagabend im Halbfinale des Bezirkspokals auf den TV Aldingen. Die Vorfreude ist groß, der Respekt vor dem klassentieferen Gegner allerdings auch. Donnerstagabend, Flutlicht und das Halbfinale im Bezirkspokal. Für die Fußballerinnen des SV Horrheim ist alles angerichtet, um zum zweiten Mal in Folge den Einzug ins Endspiel des Pokalwettbewerbs zu schaffen. Nötig ist dafür aber ein Sieg im Auswärtsspiel beim TV Aldingen, das um 19.30 Uhr angepfiffen wird. Die Vorfreude ist groß. Auf Instagram hat die Frauenmannschaft des SVH ein kurzes Video veröffentlicht. Ein Ball rollt auf eine Spielertraube zu, die dann wie Kegel umfallen. Dahinter bleiben Sabrina Freier und Lara Nimmerfroh stehen und recken einen Pokal in die Höhe. Die Botschaft ist klar: So viele Zuschauer wie möglich sollen die Mannschaft im Halbfinale in Aldingen unterstützen."Mit viel Selbstvertrauen und einem großen Kader reist der SVH nach Aldingen". „Die Stimmung ist richtig gut. Wir haben schon jetzt 18 Anmeldungen. Jede Spielerin hat Bock darauf. Wir werden einen vollen Kader haben“, erzählt Sabrina Freier. Auch sie wird für Horrheim auf dem Platz stehen und alles geben. „Mir persönlich ist der Pokal sehr wichtig. Nachdem wir im letzten Jahr schon im Finale standen, gilt es jetzt erst recht“, betont die Mittelfeldspielerin. In der vergangenen Saison hatte der SV Horrheim das Endspiel im Bietigheimer Sportpark am Viadukt erst im Elfmeterschießen verloren. Die große Kulisse und die tolle Stimmung hat beim SVH die Lust auf eine Wiederholung geweckt. Dass das Team aus der Regionenliga 2 pünktlich zum Halbfinale in bester Form ist, hat sie am vergangenen Wochenende nachgewiesen, als der SV Winnenden mit 6:2 deklassiert werden konnte. „Das gibt natürlich Rückenwind, weil Winnenden ein starker Gegner ist, vor dem wir großen Respekt hatten“, sagt Freier. Wie schon im vergangenen Jahr treffen die Horrheimerinnen in Aldingen auf einen Gegner, der eine Klasse niedriger spielt. In der Bezirksliga belegen die Gastgeberinnen den siebten Platz. „Das ist ein kampfstarker Gegner, der sehr körperlich unterwegs ist. Die fuchsen sich da rein und sind auch heiß auf das Finale“, warnt Freier und ergänzt: „Das wird kein Selbstläufer.“ Für die Mittelfeldspielerin ist aber klar: „Als ligahöheres Team ist man in der Favoritenrolle.“

Der SV Horrheim schießt sich warm

Mit Ruhe, Übersicht und ohne Mühe netzt Lea Schmid (links) zum 6:2 für den SV Horrheim ein. Foto: Leitner

17. März 2026
SV Horrheim – SV Winnenden 6:2 (5:1)
Durch einen überzeugenden 6:2 (5:1)-Heimerfolg gegen den SV Winnenden haben die Fußballerinnen des SV Horrheim den Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz der Regionenliga 2 auf drei Punkte verkürzt. "In einer atemberaubenden Anfangsphase fallen sechs Tore". Vor der Partie war ursprünglich von einer ausgeglichenen Begegnung ausgegangen worden, da es das Duell zwischen dem Vierten aus Horrheim und dem Tabellendritten war. Ein Spitzenspiel also – und das Match hielt von Beginn an, was es versprach. Es waren erst Sekunden gespielt, da lag die Kugel schon zum ersten Mal im Netz. Annalisa Marcantonio hatte die Gäste aus Winnenden in Führung geschossen (1. Minute). Der SVH agierte aber so, als sei nichts gewesen. Im direkten Gegenzug sorgte Marie Pfaffeneder für den Ausgleich (2.). Wer nun dachte, das Spiel würde sich beruhigen, sah sich nur zwei Minuten später getäuscht. Marina Köhler netzte zur Horrheimer Führung ein (4.). In diesem Takt ging es weiter. Wieder dauerte es nur wenige Zeigerumdrehungen, ehe Lara Nimmerfroh sogar das 3:1 gelang (8.). Nach einer Viertelstunde traf Lea Schmid zum 4:1 (15.). Während sich die Gastgeberinnen nun in einen Rausch spielten, wirkte Winnenden zunehmend geschockt. Nahezu jeder Schuss der Horrheimerinnen fand sein Ziel. So war es wenig verwunderlich, dass Romy Truckseß nach 22 Minuten das Leder zum 5:1 über die Linie bugsierte. "Auch der zweite Durchgang beginnt mit zwei schnellen Treffern". Knapp eine halbe Stunde war gespielt, da wechselten die Gäste zum ersten Mal. In der Folgezeit beruhigte sich das Geschehen bis zur Pause ein wenig, dennoch blieben die Gastgeberinnen das tonangebende Team. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gestaltete sich erneut turbulent. Zunächst wurde den Gästen ein Strafstoß zugesprochen, den Lisa Petti verwandeln konnte (50.). Einer möglichen Aufholjagd schoben die Horrheimerinnen aber umgehend einen Riegel vor. Lea Schmid drückte den Ball nach einer guten Stunde aus kurzer Distanz zum 6:2 über die Linie (61.) und beseitigte damit die letzten Zweifel. In der Schlussphase wechselte Carsten Kruppa durch und gönnte jeder Ersatzspielerin noch einige Einsatzminuten – wohl auch im Hinblick auf das Halbfinale im Bezirkspokal, das am Donnerstagabend beim TV Aldingen ausgetragen wird.

Unentschieden ist in Ordnung

Die Illinger Mauer hält einen Freistoß von Daniel Stierle ab, der SVI und der SV Horrheim trennen sich mit einem 3:3-Unentschieden. Foto: Leitner

16. März 2026
SV Illingen – SV Horrheim 3:3 (2:2)
Für Spieler und Anhänger beider Seiten war das Derby im Eichwaldpark ein Wechselbad der Gefühle. „Bis zum 2:0 haben wir richtig gut Fußball gespielt und den Gegner klar dominiert“, sagt SVI-Trainer Hüsnü Gür. „Das erste Tor der Gäste kam nach einer Unsicherheit in der Abwehr und die haben uns dann richtig Feuer gemacht und wir uns nicht gut angestellt.“ Der Horrheimer Übungsleiter Sergej Hilgenberg berichtet: „Es war ein wildes Spiel. Und wenn sich danach 30 Spieler einig sind, dass es keine gute Schiedsrichterleistung war, dann war es wohl keine.“ Beide Seiten haderten mit dem Unparteiischen, auch wenn Gür am Ende als Fazit zieht: „Das Unentschieden ist wohl in Ordnung.“ Andreas Köppl (16.) und Tolga Camlice (21.) brachten dem Gastgeber schnell eine 2:0-Führung, wobei sich die Horrheimer Abwehr nicht mit Ruhm bekleckerte. „Die Tore lagen nicht am Schiedsrichter“, sagt Hilgenberg. In der 28. Minute schossen die Gäste aus dem Getümmel heraus den Illinger Keeper an, Jonas Brosi drückte den Ball zum 1:2 über die Linie. Kurz vor dem Pausenpfiff klärte die Illinger Abwehr einen Standard in den Rückraum, wo allerdings Pascal Kohler abzog und das Leder zum 2:2-Ausgleich im langen Eck unterbrachte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war es Daniel Stierle, der den Ball nach einer Ecke per Fallrückzieher einlochen wollte, doch auf der Linie wurde gerade noch geklärt. Nach dem Seitenwechsel wurde Illingen vor allem mit Freistößen in Nähe des Horrheimer Strafraums gefährlich. „Einen davon hat unsere Mauer so abgefälscht, dass er gegen die Unterkante der Latte geprallt ist, da hatten wir Glück“, sagt Hilgenberg. Pech hatten die Gäste aus seiner Sicht bei gleich zwei nicht gegebenen Strafstößen. Einmal sei per Hand ein Tor verhindert worden, einmal sei Emil Arnold angegangen worden, der mit dem Rücken zum gegnerischen Tor hochgesprungen war. Mit dem Treffer zum 3:2 drehte Joshua Krone das Spiel in der 74. Minute, als er aus ganz spitzem Winkel glücklich ins Tor traf. Der Treffer zum 3:3-Endstand fiel per Elfmeter. Während es für Hilgenberg nie und nimmer einer war, gibt sich Gür salomonisch: „Die Hälfte der Schiedsrichter pfeift ihn und die andere Hälfte pfeift ihn nicht.“ Zuletzt habe er zweimal diejenigen Schiedsrichter erlebt, die ihn pfeifen – vor Wochenfrist in Großglattbach gegen Illingen, am Sonntag gegen Horrheim. „Unser zweiter Innenverteidiger ist zum Ball gegangen und hat ihn sich aus kurzer Distanz selbst an die Hand geköpft“, berichtet Hilgenberg. Köppl nahm Maß und versenkte in der 80. Minute zum Endstand. Pablo Kraft war im Horrheimer Tor zwar noch mit der Hand dran, doch der Schuss war zu stark.

Ungleiches Lokalduell

Jule-Marie Götz (rechts) traf für den SV Horrheim II zum Ausgleich, während Lisa Glashäuser mit der SGM Roßwag/Großglattbach/Bissingen das Nachsehen hatte. Foto: Leitner

08. März 2026
SV Horrheim II – SGM Roßwag/Großglattbach/Bissingen 5:1 (2:1)
Das Derby in der Fußball-Bezirksliga der Frauen hat der SV Horrheim II gegen die SGM Roßwag/Großglattbach/Bissingen überraschend deutlich mit 5:1 (2:1) für sich entschieden. „Am Ende war es eine verdiente Niederlage“, stellt Alexander Stierl fest. Der SGM-Coach hatte vor der Partie mit einigen Personalproblemen zu kämpfen. Beide Mannschaften liefen daher im Flex-Modus auf. „Es war cool, dass Horrheim uns ernst genommen hat und entsprechend vorbereitet war“, erklärt Stierl und spielte damit darauf an, dass der Kader des SVH mit einigen Spielerinnen aus der spielfreien ersten Mannschaft bestückt war. Bis zur Pause entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gäste sogar in Führung gingen. Einen langen Ball, der eigentlich schon geklärt war, eroberte Christina Knapp, zog in die Mitte und schlenzte ihn aus spitzem Winkel in die lange Ecke (7. Minute). Doch auch Horrheim war gut im Spiel und kam kurze Zeit später durch Jule-Marie Götz zum Ausgleich (15.). Kurz vor der Pause gelang Carolin Botos sogar noch die Führung (40.). „Bis zur Halbzeit war es ausgeglichen. Danach ging es in die andere Richtung“, berichtet Stierl. Der SVH hatte fortan mehr vom Spiel und war im Spielaufbau konsequenter. Lara Nimmerfroh (52.) sorgte für klare Verhältnisse. „Wir sind mit dem letzten Aufgebot angetreten und haben uns durchgekämpft. Danach hatten wir noch zwei weitere Verletzte. Aber wir haben uns durchgekämpft“, sagt Stierl, der seine Mannschaft trotz der deutlichen Niederlage lobt. „Am Ende hat man den Leistungsunterschied schon gesehen. Aber wir haben alles reingehängt und rausgeholt, was möglich war. Die Mannschaft hat nie aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft.“ Mit schwindenden Kräften ergaben sich Räume, die Horrheim durch Chiara Pardo (67.) und Sarah Thüry (78.) nutzen konnte.

Zwei Mal einen Rückstand aufgeholt

02. März 2026
FC Mezopotamya Bietigheim – SV Horrheim 2:4 (1:1)
„Wir hatten uns vorgenommen, keine Fehler zu machen, sondern hinten konsequent zu spielen“, berichtet SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Es blieb beim frommen Wunsch, denn schon in der 4. Minute vertändelten die Gäste den Ball und luden Bietigheim dazu ein, den Ball im Eins-gegen-eins mit Torwart Pablo Kraft zur frühen Führung einzuschieben. „Danach haben wir schon gedrückt, aber dabei auch gemerkt, dass das Bönnigheim-Spiel seine Spuren hinterlassen hat“, sagt Hilgenberg. Nach einer Befreiungsaktion lief David Klenk allein auf den Torwart zu und wurde von den Beinen geholt. Das brachte den Horrheimern zwar keinen Treffer, aber spätestens ab dem Moment waren sie voll im Spiel. Gute Möglichkeiten gab es immer wieder über Sascha Berger – erst noch knapp am Tor vorbei, in der 28. Minute nach einer Flanke von Jonas Brosi von außen aber auch mit Erfolg. Der Ball schlug links oben ein und Horrheim war weiter am Drücker. Nach einem der vielen gefährlichen Eckbälle für den SVH schoss Ron Räpple Richtung Tor. Der Ball prallte erst an den einen Innenpfosten, dann an den anderen und schließlich wieder ins Spielfeld. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst ausgeglichen, dann kamen die Gastgeber nach einer Ecke per Kopfballtreffer zur erneuten Führung (58.). „Da hat bei uns die Zuteilung nicht gestimmt, der war ganz blank“, ärgert sich Hilgenberg. Doch sein Team gab nicht auf. Emil Arnold fand außen Berger, der mit einer guten Hereingabe Julian Harthan und Räpple in Szene setzte. Harthan war Torschütze zum 2:2, Räpple erhöhte wenig später auf 3:2. Nach einer Ecke von Thomas Trinkl scharf vors Tor wurde sein Kopfball zwar geblockt, doch der Ball fiel vor die Füße von Räpple, der ihn schließlich im Gehäuse unterbrachte. Den Schlusspunkt setzte Berger in der Nachspielzeit, als er den von Klenk eroberten Ball zum 4:2 einschob.

Das Spiel des SV Horrheim wird abgebrochen

16. Februar 2026
TSV Bönnigheim – SV Horrheim (abgebrochen)
Derweil muss der SV Horrheim bis auf weiteres ohne Marius Kohler planen. Nachdem er sich die Achillesferse gerissen hatte, wurde die Partie bei Spitzenreiter TSV Bönnigheim abgebrochen. Die Vorzeichen für das erste Spiel im Jahr 2026 waren für den SV Horrheim ohnehin nicht optimal. „Weil die Rasenplätze über den Winter hinweg gesperrt waren, hatten wir so gut wie keine Vorbereitung“, bedauert SVH-Spielertrainer Sergej Hilgenberg. Doch auswärts gegen den Tabellenersten aus Bönnigheim kam es für die Mannschaft aus Horrheim dann doch noch viel schlimmer aus erwartet. Der SV sei vom Gegner komplett überrollt worden, attestiert der Übungsleiter der Gastmannschaft. Zur Halbzeit stand es durch Tore von Julian Wolss (19.), Ismail Molla (20.), Kevin Türk (28.) und Noah Maier (44.) bereits 4:0 für den TSV, der wegen des heimischen Kunstrasens in der Winterpause keine Probleme mit gesperrten Plätzen gehabt hatte. Mit einem Doppelpack von Marvin Maslowski (50. und 64.), davon ein Strafstoß, und einem Eigentor von Pascal Kohler (55.) nach scharfer Hereingabe ließ der Tabellenführer dem SVH keine Chance, sich noch einmal ins Spiel zurückzufinden. Das letzte Tor des Spiels erzielte Leon Jung (76.) zum 8:0-Zwischenstand. Den verletzungs- und krankheitsgebeutelten SV Horrheim traf es in der Folge jedoch noch härter. Fünf Minuten vor Spielende riss sich Marius Kohler zu allem Überfluss noch die Achillessehne. SVH-Trainer Hilgenberg war dem Bönnigheimer Trainer Timo Etzel nach dem Spiel sehr dankbar, dass dieser einem Spielabbruch zustimmte, um die Mannschaften vor weiteren Verletzungen zu bewahren.

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